Von San­dra Zil­lin­ger, EDU­CA­TI­ON Y.

 

Mit­te Mai ist ein span­nen­des Wirtschafts.Forscher! Jahr mit dem Eco­no­mic Youth Sum­mit zu Ende gegan­gen. Über 70 Pro­jek­te haben die Schüler*innen ein­ge­reicht. Beein­dru­ckend umso mehr, weil auch in die­sem Jahr die Pro­jekt­ar­beit vor­ran­gig digi­tal erfol­gen muss­te. Auch die Viel­falt und Tie­fe der Pro­jek­te haben über­zeugt: So nimmt eine Schu­le eine solar­be­trie­be­ne Power­bank-Tank­stel­le in Betrieb, ande­re Pro­jek­te infor­mier­ten auf Pad­lets aus­führ­lich über Daten­schutz. Eine wei­te­re Wirtschafts.Forscher! Grup­pe inter­view­te in ihrem Pod­cast eine Medi­en­päd­ago­gin und eine ande­re sen­si­bi­li­sier­te auf ihrem Insta­gram-Kanal zu den Gefah­ren von Wer­bung auf Social Media.

Die Schüler*innen schät­zen am Pro­gramm beson­ders das selb­stän­di­ge For­schen an The­men, die sie unmit­tel­bar betref­fen. Denn sie wis­sen: Wirt­schaft­li­che Ent­schei­dun­gen haben immer auch ethi­sche Aus­wir­kun­gen. Am Wirtschafts.Forscher!-Programm fin­de ich gut, dass wir uns die The­men selbst aus­su­chen kön­nen, sodass wir nun eines haben, wor­an wir wirk­lich Spaß haben es zu erfor­schen. Wir set­zen uns bei die­sem Pro­gramm Zie­le und über­le­gen genau, wie wir die­se errei­chen kön­nen. Das kann uns spä­ter zu einem guten Ergeb­nis füh­ren. Ich bin schon jetzt total gespannt auf das Ergeb­nis und freue mich tat­säch­lich auf die Arbeit.“

 

Viel Moti­va­ti­on und Begeis­te­rung bei den Schüler*innen

In der Pro­jekt­ar­beit haben sich die Schu­len for­schend mit Aspek­ten des digi­ta­len Struk­tur­wan­dels und des­sen Aus­wir­kung auf wirt­schafts­ethi­sche Berei­che beschäf­tigt: “Wie wer­den wir zukünf­tig ein­kau­fen?” oder “Wie wird die Digi­ta­li­sie­rung unse­re Arbeits­welt ver­än­dern?“ und „Bedeu­tet smar­te Tech­no­lo­gie auch mehr Nachhaltigkeit?”.

Unter­stützt wur­den sie dabei durch auf den Lehr­plan abge­stimm­te Mate­ria­li­en sowie Qua­li­fi­zie­run­gen und monat­li­che Webi­na­re für die Lehr­kräf­te und digi­ta­le Sprech­stun­den für die Schüler*innen. Die Begeis­te­rung zeig­te sich auch auf dem Eco­no­mic Youth Sum­mit. Zum Ver­ab­schie­dungs-Webi­nar schal­te­ten sich über 130 Teil­neh­men­de ein. Trotz der Her­aus­for­de­run­gen des digi­ta­len Pro­gramm­jah­res konn­te Wirtschafts.Forscher! motivieren:

Eine eben­falls aus­sa­ge­kräf­ti­ge Erkennt­nis (…) ist die Tat­sa­che, dass die Lern­grup­pen für Ihre Wi.Fo!-Projekte im Schnitt ein bis zwei Wochen­stun­den mehr Zeit als vor­ge­se­hen inves­tier­ten und das Pro­gramm ger­ne im nächs­ten Schul­jahr mit einem ande­ren The­ma erneut durch­füh­ren wol­len, weil mehr­heit­lich in ihrer Bilanz die Freu­de am Ler­nen gegen­über der Mehr­ar­beit über­wog – das kommt in Schu­le lei­der (noch) sehr sel­ten vor!“ J. Schier­ke, Lehrkraft

 

Ger­ne wei­ter­sa­gen: Anmel­dun­gen für das nächs­te Pro­gramm­jahr sind noch mög­lich: https://​www​.wirt​schafts​-for​scher​.de/​b​e​w​e​r​b​u​ng/ 

 

Wirtschafts.Forscher! ist ein gemein­sa­mes Pro­gramm der PwC-Stif­tung mit EDU­CA­TI­ON Y, dem Insti­tut für Öko­no­mi­sche Bil­dung Olden­burg, frei­werk B und der Karl Schlecht Stif­tung. EDU­CA­TI­ON Y ver­ant­wor­tet in dem Pro­gramm vor allem die Schul­work­shops, die Teamer*innen-Qualifizierung und die Beglei­tung der Projektarbeit.

 

Die Autorin:

San­dra Zil­lin­ger ist Bil­dungs­re­fe­ren­tin und betreut das Wirtschafts.Forscher!-Programm bei EDU­CA­TI­ON Y.